Im heutigen Planungsausschuss standen neben vielen anderen spannenden Themen zwei Punkte im Mittelpunkt: der A1-Lückenschluss sowie der aktuelle Stand beim Hochwasser- und Starkregenschutz im Kreis Euskirchen.
Zum A1-Lückenschluss berichteten Vertreter der Autobahn GmbH über den aktuellen Planungsstand zwischen Blankenheim und Kelberg. Die Linienführung der Trasse besteht bereits seit den 1970er Jahren. Für die nun anstehenden weiteren Planungsschritte sind unter anderem neue Baugrunduntersuchungen, archäologische Untersuchungen, Kampfmittelsondierungen sowie Grunderwerb erforderlich. Insgesamt umfasst der Lückenschluss rund 25 Kilometer Autobahn in drei Bauabschnitten. Die zuständige Niederlassung Euskirchen teilte mit, dass das Projekt mit hoher Priorität bearbeitet werde.
Für die CDU ist klar: Der Lückenschluss der A1 ist ein zentraler Baustein für die Entwicklung unserer Region. Nach Jahrzehnten der Diskussion muss dieses wichtige Infrastrukturprojekt endlich umgesetzt werden. Die A1 stärkt die Verkehrsanbindung der Eifel, verbessert die Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, entlastet die Anwohner der Ortschaften mit aktuell starkem Durchgangsverkehr und ist somit ein wichtiger Standortfaktor für den gesamten Kreis Euskirchen.
Ein weiteres Thema der Sitzung war der Hochwasser- und Starkregenschutz nach der Flutkatastrophe 2021. Vertreter des Wasserverbands Eifel-Rur sowie des Erftverbandes stellten laufende Maßnahmen und Planungen vor. Der Erftverband berichtete insbesondere über die interkommunale Hochwasserschutzkooperation sowie geplante Hochwasserrückhaltebecken unter anderem in Schwerfen, Kommern, Vussem, Schweinheim, Flerzheim und Liblar.
Deutlich wurde in der Diskussion, dass die Erwartungen an konkrete und möglichst schnell umsetzbare Maßnahmen weiterhin hoch sind. Viele Kommunen im Kreis haben bereits eigene Projekte auf den Weg gebracht. Gleichzeitig bleibt der Wunsch bestehen, dass weitere Schutzmaßnahmen nun zügig geplant und umgesetzt werden.
Auch hier gilt für die CDU: Der Hochwasser- und Starkregenschutz bleibt eine Daueraufgabe mit höchster Priorität. Neben langfristigen Konzepten erwarten die Menschen zu Recht sichtbare Fortschritte und konkrete Maßnahmen vor Ort.
Die Sitzungsunterlagen gibt es hier.
EJ