Skip to main content Skip to page footer

Abschlussveranstaltung DAZWISCHEN2025-05-14

Erfolgreiches Forschungsprojekt - Innovative Strategien für den Strukturwandel

 

Das Forschungsprojekt DAZWISCHEN – Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier wurde 2020 ins Leben gerufen, um die räumlichen Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels im Rheinischen Revier zu analysieren und zu gestalten. Es ist Teil der BMBF-Förderlinie Stadt-Land-Plus und wurde von einem Konsortium aus Wissenschaft und Praxispartnern getragen, darunter die Technische Universität Dortmund, die RWTH Aachen, das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, die Stadt Düren, der Kreis Euskirchen sowie die Zukunftsagentur Rheinisches Revier als assoziierter Partner. 

Ziel des Projekts war es, die Auswirkungen des Kohleausstiegs auf die Region zu untersuchen und Strategien für eine nachhaltige Raumentwicklung zu entwickeln. Dabei wurden die Stärken (Raumtalente), Schwächen (Raumwiderstände) und Anforderungen der Region in den Handlungsfeldern Siedlung, Mobilität, Klima, Freiraum und Daseinsvorsorge analysiert. Ein zentrales Ergebnis ist das multihierarchische Rauminformationssystem (RIS), das als Entscheidungshilfe für zukünftige Entwicklungen dient. 

Am 13. Mai 2025 fand die feierliche Abschlussveranstaltung des Projekts in der Kreisverwaltung Euskirchen statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik kamen zusammen, um die Ergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren. Ein besonderes Augenmerk lag auf den teilregionalen Handlungsstrategien für den Kreis Euskirchen und die Stadt Düren. 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden unter anderem die grüne Fassade am Kreishaus und der Klimapark besichtigt, die als Beispiele für die praktische Umsetzung der entwickelten Strategien dienen. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Bedeutung der Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis für den erfolgreichen Strukturwandel hervorgehoben.

Obwohl das Projekt offiziell abgeschlossen ist, sollen Teile der entwickelten Strategien weitergeführt und in die Praxis umgesetzt werden. Der Kreis Euskirchen plant, die Erkenntnisse aus dem Projekt in bestehende Konzepte wie das Klimawandelanpassungskonzept und die Nachhaltigkeitsstrategie zu integrieren. In fünf Jahren soll eine Evaluierung der Entwicklungen erfolgen.

Unser Fraktionsmitglied Manfred Manheller dazu:

„Ich habe das Projekt DAZWISCHEN von Anfang an mit großem Interesse und Überzeugung begleitet. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Wissenschaft, Verwaltung und Politik gemeinsam konkrete Perspektiven für unsere Region entwickeln können. Die heutige Abschlussveranstaltung war sehr aufschlussreich und hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in den entwickelten Strategien steckt. Besonders freut mich, dass die Maßnahmen – wie etwa die Gebäudebegrünung am Kreishaus – nicht nur theoretisch geplant, sondern auch schon praktisch sichtbar geworden sind. Ich hoffe sehr, dass diese zarten Anfänge sich flächendeckend über den ganzen Kreis Euskirchen hinweg entfalten und langfristig zur nachhaltigen Transformation unserer Region beitragen.“

Das Projekt DAZWISCHEN hat gezeigt, wie durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Verwaltung und Politik innovative Strategien für den Strukturwandel entwickelt und umgesetzt werden können. Der Kreis Euskirchen und die Stadt Düren haben dabei eine Vorreiterrolle eingenommen, die als Modell für andere Regionen dienen kann. 

Die CDU-Fraktion dankt allen für dieses wunderbare Projekt – an dieser Stelle insbesondere unseren engagierten Mitwirkenden aus der Kreisverwaltung Euskirchen: Achim Blindert, Saskia Gall-Röhrig und Sarah Komp.

 

Kleine Abschlussbemerkung am Rande: Wie leider in den vergangenen Monaten schon fast zur Gewohnheit geworden, war bei der heutigen Abschlussveranstaltung abgesehen von unserer Fraktion wiederholt keine weitere Fraktion des Kreistags vertreten. Angesichts des großen Engagements, mit dem der Kreis dieses zukunftsweisende Projekt initiiert und begleitet hat, ist das besonders bedauerlich. Offenbar haben manche Fraktionen in den letzten Monaten andere Prioritäten statt sich der eigentlichen Aufgabe zu widmen: der aktiven Gestaltung der Zukunft unserer Region.

 

 

MK