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Bericht aus dem Jugendhilfeausschuss – Aktuelles aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Euskirchen

von Dr. Sabine Dirhold

Zeitgemäß, bedarfsorientiert und passgenau,- einmal mehr standen wichtige Bausteine der Kinder- und Jugendarbeit des Kreises Euskirchen im Fokus des Jugendhilfeausschuss, der diesmal im Tageszentrum Forum Vogelsang IP tagte.

In einem kurzen Eingangsbericht erläuterte Stefan Wunsch, der wissenschaftliche Leiter der Akademie Vogelsang IP, das breitgefächerte historisch-politische Bildungsangebot auf dem Standort der früheren NS-Ordensburg Vogelsang und verwies insbesondere auf die weiterhin steigende Nachfrage an den vielfältigen Veranstaltungen und Projekten durch Jugendliche bzw. Jugendgruppen.

Mit der Besichtigung des Jugendmobils „Jumpa4You“ und der Vorstellung des Konzeptes der Abteilung Jugend und Familie wurde im Ausschuss die mobile offene Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Euskirchen offiziell eingeläutet. Damit wurde ein weiterer wesentlicher Baustein der im JHA im Rahmen der Verabschiedung des aktuellen Kinder-und Jugendförderplanes beschlossenen konzeptionellen Neugestaltung der Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt, der den gesellschaftlichen Entwicklungen und den sich verändernden Lebensumständen von Kindern und Jugendlichen in den ländlichen Kommunen des Kreises Rechnung tragen soll.

Das Jugendmobil, das ausreichende Sitzgelegenheiten für drinnen und draußen, diverse Spiel-, Sport- und Beschäftigungsmaterialien sowie Medien und einen freien Internetzugang vorhält, wurde in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum unter Beteiligung von Jugendlichen ausgebaut. Künftig wird das LEADER Projekt „Beteiligung(s)mobil - ländliche Jugendarbeit sucht auf und vernetzt“ im Sinne eines niedrigschwelligen, offenen Freizeitangebotes zunächst in den Kommunen Blankenheim, Dahlem (bei Bedarf), Hellenthal, Nettersheim und Schleiden eingesetzt. Betreut wird das Jugendmobil durch einer 0,5 Fachkraftstelle der Abt. Jugend und Familie, welche ebenso anteilig durch die LEADER Förderung finanziert wird.

        

Mit der Konzeption der Schulsozialarbeit an Grundschulen, weiterführenden Schulen und Förderschulen legte die Abteilung Jugend und Familie des Kreises Euskirchen auftragsgemäß dem Ausschuss ein sinnvolles, angemessenes und transparentes Konzept der Prävention, Intervention und Vernetzung vor. Dabei zielt Schulsozialarbeit im Sinne von Bildung und Teilhabe als offenes und freiwilliges Angebot an Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte letztlich auf eine Verbesserung der individuellen Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen und stellt damit einen weiteren Baustein im Rahmen einer verantwortungsvollen Kinder- und Jugendarbeit dar.

Für die Verabschiedung des künftigen kommunalen Kinder- und Jugendförderplanes wurde erneut die Einrichtung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe beschlossen, die mit Blick auf die weitere konzeptionelle Neugestaltung der offenen Kinder- und Jugendarbeit fraktionsübergreifend ihre Vorstellungen für ein zeitgemäßes, bedarfsgerechtes und passgenaues Konzept erarbeiten und einbringen wird. Entsprechende Konzepte und Vorstellungen der Träger wurden dem Ausschuss vorgelegt.