Verkehrskommission

Um- und Ausbau von Landstraßen im Kreis Euskirchen

 

In der Sitzung der Verkehrskommission des Regionalrates Köln vom 18.11.2016 wurden die von Straßen NRW vorgeschlagenen Um- und Ausbauten von Landesstraßen und den Radwegebau an Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln priorisiert, also in eine Reihenfolge der Umsetzung gebracht.

Dazu bewertet Straßen NRW die umzusetzenden Maßnahmen nach einem Punktesystem.

Für den Kreis Euskirchen wurde folgendes verabschiedet:

Straßenbau:

Priorität 1            Bau eines Kreisverkehrs in Bad-Münstereifel-Arloff, Kreuzung L11 /B51

Priorität 2            Bau eines Kreisverkehrs Nähe Kall, Kreuzung L204/B266

Priorität 2            Bau eines Kreisverkehrs Nähe Weilerswist-Müggenhausen, Kreuzung L182/K3

Priorität 3            Bau eines Kreisverkehrs in Euskirchen-Kessenich, Kreuzung L182/K11

 

Radwegebau:

Priorität 1            L11, Bad Münstereifel / Euskirchen, Radweg Arloff-Kirchheim

Priorität 2            L206, Kall /Wallenthaler Höhe – Kall/Keldenich

Priorität 3            L105, Kall-Golbach

 

Dazu bemerkt unser Fraktionsmitglied Günter Weber, Mitglied der Verkehrskommission:              

„Wie bei der Förderung des kommunalen Straßenbaues, so stellt das Land auch für den Um- und Ausbau von Landesstraßen viel zu wenig Mittel zur Verfügung. In dem hier betroffenen Programm geht es um Maßnahmen, die jeweils bis zu 3 Mio. € kosten. Für ein Gebiet, das die Kreise Heinsberg, Düren, Rhein-Sieg-Kreis und Euskirchen sowie die Stadt Aachen und die Städteregion Aachen umfasst, stehen für 2016 insgesamt 1,2 Mio. € zur Verfügung. Wenn dann eine Maßnahme wie zur Zeit in Wesseling rund 2,1 Mio. € kostet, dann saugt diese sämtliche zur Verfügung stehenden Mittel bis in das Jahr 2018 hinein ab.“

Weber spricht von einer skandalösen Situation, dich auch in diesem Bereich überhaupt nicht ausreichend sei, um die wichtige Straßen-Infrastruktur unseres Raumes funktionsfähig zu halten.

Für den Radwegebau an Landesstraßen stehen im gleichen Gebiet für 2016 rund 0,61 Mio. € zur Verfügung.

                                                             

 

 

 Zurück zur Übersicht