Bericht aus dem Aussschuss für Soziales und Gesundheit

Projekt "Schuleingangsuntersuchungen im südlichen Teil des Kreises  Euskirchen" wird fortgeführt
 

von Hans Erhard Schneider 
 

Einstimmig hatte der Kreistag in seiner Sitzung im April 2014 die probeweise Wiedereinführung von Schuleingangsuntersuchungen im südlichen Teil des Kreises Euskirchen zum Schuljahr 2014/2015 beschlossen. Die Listengemeinschaft von CDU und SPD hatte diesen Beschluss nun zum Anlass genommen, das Thema durch einen gemeinsamen Antrag erneut auf die Tagesordnung des zuständigen Fachausschusses für Soziales und Gesundheit setzen zu lassen.

Zunächst legte die Verwaltung dem Ausschuss vereinbarungsgemäß einen Bericht über das zurückliegende Probejahr vor. Die vorgelegten Ergebnisse wurden im Allgemeinen positiv bewertet. Da eine Wahlfreiheit für die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten bestand, wurde über die Kitas der gewünschte Untersuchungsort ermittelt. Eine Reihe von organisatorischen Vorarbeiten war hierzu nötig. Die Mehrheit der Kinder wurde schließlich in Schleiden untersucht. Rückblickend bleibt jedoch festzuhalten, dass die dortigen Räumlichkeiten in Schleiden den Ansprüchen auf eine reibungslose und barrierefreie Untersuchung jedoch nicht genügen.

Aufgrund dessen wurde im Ausschuss für Soziales und Gesundheit dem Vorschlag der CDU-Fraktion einvernehmlich zugestimmt, das Projekt um ein weiteres Jahr zu verlängern. Gleichzeitig wurde die Verwaltung mit der Suche nach alternativen Standorten beauftragt. In diesem Zusammenhang ist auch zu prüfen, ob im Rahmen einer Kooperation mit der Kreiskrankenhaus  Mechernich GmbH die anstehenden Untersuchungen im südlichen Teil des Kreises in den Räumen des Antonius Krankenhauses in Schleiden durchgeführt werden können. Zudem soll überprüft werden, welche Auswirkungen evtl. Kinder aus Flüchtlings- oder Migrantenfamilien auf die Anzahl der erforderlichen Schuleingangsuntersuchungen haben werden. Dies ist zurzeit noch nicht absehbar.


Ziel ist es, für die Eltern und in erster Linie für die Kinder eine möglichst stressfreie und schnelle Schuleingangsuntersuchung zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten für den Kreis in einem angemessenen Rahmen zu halten.

 

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