Schienenpersonennahverkehr - Immer noch ein Ärgernis

Eifelstrecke und Voreifelbahn

Die Beschwerden der Fahrgäste auf der Eifelstrecke und der Voreifelbahn sind immer noch nicht verstummt. Immer wieder kommt es zu Verspätungen, Zugausfällen oder überfüllten Zügen. Auch die Fahrradmitnahme ist ein ständiges Ärgernis. Nachdem der Kreistag bereits im März einstimmig eine Resolution verabschiedet hatte und Bahn, Bund und Land sowie den Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) um Mängelbeseitigung gebeten hatte, stellen die bisher eingegangen Antwortschreiben nicht zufrieden.


Bernd Kolvenbach, Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung des NVR, und Landratskandidat Manfred Poth trafen sich nun mit Gaby Cremer, Sprecherin der Eifelpendler, zu einem Gedankenaustausch. Auch hierbei wurde die Unzufriedenheit der Eifelpendler deutlich. Man war sich darin einig, dass man nicht nachlassen dürfe, die Missstände zum Thema zu machen. Gleichwohl müsse man den Verantwortlichen bei Bahn und NVR auch die Zeit geben, die vorliegenden Verbesserungsvorschläge auf ihre Realisierung hin zu prüfen und dann auch umzusetzen. In der Zweckverbandssitzung am 11.6.2015 will die Geschäftsführung des NVR die Prüfungsergebnisse der bisher vorliegenden Verbesserungsvorschläge diskutieren und bewerten lassen. Sollten diese Prüfergebnisse nicht zur Zufriedenheit ausfallen, steht im Raum, eine externe Überprüfung vornehmen zu lassen. Insbesondere gilt dies für die Forderung der Eifelpendler zur Einrichtung schnellerer Verbindungen nach Köln und Bonn.

"Auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sowie als wichtiger Bestandteil der Attraktivität und damit der Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes sind gute und funktionierende Bahnverbindungen unerlässlich" erklärte Manfred Poth.

Poth und Kolvenbach sagten den Eifelpendlern zu, auch zukünftig als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen und Verbesserungsvorschläge umgehend an die zuständigen Stellen weiterzuleiten sowie deren Prüfung einzufordern.

 

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