Manfred Poth im Dialog

Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung

                 
 

In den Seminarräumen der Firma Duotherm im Zingsheimer Gewerbegebiet stellte Manfred Poth, Landratskandidat der CDU, seine Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Wirtschaftsförderung im Kreis Euskirchen dar.  

Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Demographischen Wandels insbesondere für die Unternehmen im Kreis Euskirchen. Einvernehmen herrschte darüber, dass der Fachkräftemangel nun endgültig auch im Kreis Euskirchen angekommen ist. Der teilweise dramatische Bevölkerungsrückgang, insbesondere im Südkreis und die immer deutlicher werdende Überalterung unserer Gesellschaft tun ihr Übriges dazu.  

"Wir müssen den begonnenen Demographieprozess auf Kreisebene und in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden auch in die Unternehmen hereintragen. Es gilt neue Vernetzungsstrukturen und schnellere Informationszugänge zu sichern", stellte Manfred Poth fest.

Natürlich war auch die Breitbandversorgung ein wichtiges Thema. "Wir müssen den Ausbau schneller vorantreiben, um im Wettbewerb der Regionen bestehen können. Dazu benötigen wir höhere und leichter zugängliche Fördermittel des Landes" war sich Poth sicher und traf damit den Nerv der anwesenden Unternehmen.

Großes Interesse bestand auch an den Wachstumsmöglichkeiten im Tourismus. Dies ist eine der Wachstumsbranchen unserer Region.

Insbesondere die Nachfolgeproblematik wurde hier als Zukunftsaufgabe festgestellt. Auch darf das Thema "Qualitätsoffensive" nicht vernachlässigt werden.

Auf Nachfrage erläuterte Poth auch die Zusammenhänge im Leuchtturmprojekt Forum Vogelsang. "Nach wie vor ist der Besucherzustrom ungebrochen" konnte Manfred Poth ebenso feststellen, wie die breit angelegten bildungspolitischen Aktivitäten des Standortes. Ausführlich erläuterte er auch die Zusammenhänge zur augenblicklichen Mehrkostendiskussion, sowie zur Imtech-Firmenpleite. "Ich lade Sie alle ein, sich vor Ort ein Bild zu machen" warb Poth für eine sachgerechte Diskussion und machte deutlich, dass die Imtech-Pleite die Zeitpläne über den Haufen werfe und auch neue Betrachtungen zur Kostenentwicklung angestellt werden müssten. Hieran arbeitet die Vogelsang-Geschäftsführung mit Hochdruck.

Abschließend stellte Poth dann den Arbeitsstand zum Landesentwicklungsplan dar. Er warb für eine kritische Auseinandersetzung mit dem voraussichtlich im Herbst vorzulegenden neuen Plan, um die Belange des ländlichen Raumes abzusichern.

"Mir hat der Dialog mit Ihnen viel Spaß bereitet. Ihre Vorschläge und Anregungen werde wir in die weiteren Diskussionen einbringen" fasste Moderatorin Ute Stolz die Diskussion zusammen und kündigte an, dass es auch in Zukunft weitere gleichgelagerte Veranstaltungen geben werde.
 

    

 

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