Manfred Poth im Dialog - Sozialpolitik im Kreis Euskirchen

„Die sozialen Strukturen im Kreis über den Dialog
mit den Sozialverbänden fortentwickeln…“

CDU-Landratskandidat Manfred Poth stellt sich den Fragen der Wohlfahrtspflege

 

                            

 

„Der weiß offensichtlich, worüber er redet. Und er hat sowas wie Visionen! Den Mann kann man wählen!“ Mit diesen Worten kommentierte ein Teilnehmer nach einer gutbesuchten Veranstaltung der CDU den zweistündigen Meinungsaustausch mit Manfred Poth, dem Kandidaten der CDU für das Landratsamt. Poth hatte sich zuvor in einem intensiven Gespräch den kritischen Fragen der Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und sonstiger sozialer  Unternehmen gestellt.

In seinem Eingangsstatement hatte er zunächst ungeschönt die finanzielle Situation des Kreises sowie den eng damit verbundenen Zuschussbedarf in den Bereichen Soziales und Jugend dargestellt: mit rd. 86 Millionen seien diese Hauptverursacher für die Kostenentwicklung im Gesamthaushalt. Rund 75 % der Gesamtausgaben des Kreises seien diesen beiden Budgets direkt oder indirekt geschuldet.

In regelmäßigen Sozialkonferenzen mit den kreisangehörigen Städte und Gemeinden werde gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort Informationen über aktuelle Entwicklungen ausgetauscht, mögliche Ursachen definiert und gemeinsame Gegenmaßnahmen erarbeitet. „Mir ist sehr daran gelegen, in einem intensiven Dialog mit unseren Kommunen darüber nachzudenken, welche Alternativen entwickelt werden können, damit die Situation im Interesse der betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger verbessert werden kann!“ betonte Poth. So sei es zum Beispiel gelungen, die Schulsozialarbeit in einem ersten Schritt bis 2017 zu sichern. Nun sei man dabei, unter der Federführung des Kreises die Inhalte neu zu bestimmen und gemeinsam mit den Trägern vor Ort ein vernetztes System aller Akteure aufzubauen. Dies sei im Übrigen auch der richtige Weg bei der Entwicklung eines kreisweiten Förderschulentwicklungskonzeptes gewesen. „Diese Form des Dialogs wird für mich auch eine wesentliche Grundlage in der weiteren gemeinsamen Arbeit für die Menschen unserer Region sein“, erklärte Poth.

Dabei seien für ihn die Verbände der Wohlfahrtspflege wie bisher eine unverzichtbare Säule der Sozialpolitik im Kreis Euskirchen. „Ich stehe zu der hervorragenden Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen. Ihr Engagement hat meinen größten Respekt!“, so Poth. Ihm sei sehr daran gelegen, dass diese bewährte Kooperation im Rahmen der jetzt anstehenden Gespräche über die Fortführung der bestehenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen ihre Fortsetzung fände. „Gerade in Zeiten, in denen große Herausforderungen wie die Asyl- und Flüchtlingspolitik  sowie der demographische Wandel mit all seinen Auswirkungen auf unser soziales Netz an uns große Anforderungen stellt, ist es mehr denn je notwendig, in enger Abstimmung die notwendigen Maßnahmen zur richtigen Zeit zu treffen. Dies geht nur in einem großen Miteinander auf der Basis eines ständigen Dialogs. Den will ich mit Ihnen noch intensiver als bisher führen. Nehmen Sie mich beim Wort!“

                                                                        

 

 

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