Polizei

05.04.2016

CDU-Fraktionschef Reidt:
                          „Auch wir im Kreis Euskirchen brauchen mehr Polizei für mehr Sicherheit“

CDU kritisiert Pläne des NRW-Innenministers Jäger

                                     

„Das ist der sicherheitspolitische Offenbarungseid der rot-grünen Landesregierung!“ Mit diesen Worten kritisiert H.E. Schneider, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion im Polizeibeirat, die jetzt vorgestellten Pläne der rot-grünen Landesregierung im Hinblick auf die Aufstockung der nordrhein-westfälischen Polizei. Laut NRW-Innenministerium sollen 500 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten punktuell für mehr Sicherheit sorgen. "Nur nicht im Kreis Euskirchen!", so Schneider.

„Ein Teil der zusätzlichen Kräfte sind Beamte, die freiwillig später in Pension gehen sollen. Wie im Schulbereich müssen Pensionäre einmal mehr als Notnagel für die verfehlte Politik von SPD und Grünen herhalten“, so Günter Schulz, Vertreter der CDU im Polizeibeirat. Und weiter: „Die zusätzlichen Beamten sollen nur dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Damit werden die ländlichen Flächenkreise signifikant benachteiligt. Wir fühlen uns mal wieder im Stich gelassen."

Den Chef der CDU-Kreistagsfraktion Josef Reidt ärgert besonders, dass nur die Polizeipräsidien verstärkt werden, in deren Zuständigkeit die Kriminalitätsrate höher ist als in anderen Landesteilen. „Auch bei uns im Kreis Euskirchen stieg die Kriminalität im vergangenen Jahr nachweislich an. Die jüngste Statistik für den Kreis weist insgesamt einen Anstieg von 2,51 Prozent bei den Straftaten aus. Bei Diebstählen und Einbrüchen sind es alleine 1,08 Prozent! Dabei fallen vor allem die Zahlen für Kall (von 5 auf 18 Fälle) für Schleiden (von 12 auf 32 Fälle) sowie Zülpich (von 39 auf 67 Fälle) auf. Nur weil der Kreis Euskirchen in Relation besser dastände als beispielsweise Köln, Düsseldorf, Dortmund, Gelsenkirchen oder Aachen, heißt das doch nicht, dass wir kein zusätzliches Personal benötigen. Auch wir im Kreis Euskirchen brauchen mehr Polizei für mehr Sicherheit!" Was in keinem Fall passieren dürfe sei, dass Polizeikräfte aus unserem Kreis abgezogen würden, um Sicherheitslücken in den Ballungsräumen zu schließen. "Hier bleibt Herr Rosenke als Chef der Kreispolizeibehörde aufgefordert, in seinem Bemühen um mehr Personal nicht nachzulassen," erklärt J. Reidt abschließend.

 

 

 Zurück zur Übersicht