CDU-Kreistagsfraktion sieht sich in ihrer Position bestätigt.

Öffentliche Sicherheit bleibt zentrales Thema

von Bernd Kolvenbach

                


"Das ist eine sehr interessante Kehrtwende, die ich ausdrücklich begrüße!" Mit diesen Worten kommentiert Josef Reidt, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Euskirchen die jüngsten Erklärungen von Landrat Günther Rosenke zum Thema "bürgernahe Polizei im ländlichen Raum". Dem stimmt sein Fraktionskollege und stellvertretender Vorsitzender des Polizeibeirates, Hans-Erhard Schneider ausdrücklich zu: "In den bisherigen Gesprächen über die innere Sicherheit in unserem Kreis Euskirchen hat sich der Landrat sehr bedeckt gehalten, wenn es darum ging, die Forderungen unserer Fraktion zur besseren Personalausstattung der Kreispolizeibehörde und einer höheren Präsenz vor Ort deutlich beim Landesinnenminister einzufordern".  Die beiden Christdemokraten begrüßen den plötzlichen Sinneswandel Rosenkes, fragen sich aber, woher dieser wohl kommt. "Ich werde den Eindruck nicht los, dass der Landrat sich im Rahmen seiner Wahlkampfaktivitäten auch an dieser Stelle als Kümmerer verkaufen will. Da stellt sich doch die Frage, warum er erst jetzt am Ende der Wahlperiode diesen Wandel vollzieht?" bemerkt Reidt.

Für seine Fraktion sei der Ersatz funktionierender Kreispolizeibehörden mit ihrer Nähe zur Bevölkerung durch anonyme  Mammutbehörden wie Polizeipräsidien in Bonn oder Köln kein Thema  Im Gegenteil - der Erhalt funktionierender Einheiten vor Ort sei eine der zentralen Forderungen der CDU im Kommunalwahlkampf gewesen. "Insofern können wir es nur begrüßen, wenn der Landrat sich jetzt klare christdemokratische Positionen zueigen macht."

 

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