Innere Sicherheit

01.08.2016

Innere Sicherheit bleibt Top-Thema

Projektgruppe befasst sich erneut mit der Situation im Kreis Euskirchen

von Bernd Kolvenbach

                                


Unter der Leitung von Hans-Erhard Schneider hat sich die Projektgruppe Innere Sicherheit der CDU-Kreistagsfraktion erneut der Situation im Kreis Euskirchen angenommen. In einem intensiven Dialog mit dem Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft im Kreis Euskirchen, Herrn Kurt Bongart und dem Personalratsvorsitzenden der Kreispolizeibehörde, Herrn Markus Hilgers, haben sich die Mitglieder der Projektgruppe mit notwendigen Veränderungen zur Verbesserung der Sicherheitslage im Kreis befasst.

Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die personelle Situation der Kreispolizeibehörde weiterhin angespannt ist. Dies ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass bei der Personalzuweisung an Kreispolizeibehörden großer Flächenkreise im Rahmen der belastungsbezogenen Kräfteverteilung die Größe der Fläche offensichtlich keine Berücksichtigung findet. Dieses Thema wird die Kreistagsfraktion im Rahmen einer Anfrage an den Landrat als Chef der Kreispolizeibehörde aufgreifen.

Ein weiteres Thema war die Auswirkung des demografischen Wandels auf den Personalbestand der Polizei im Kreis Euskirchen. „Es ist zwar erfreulich, wenn in den letzten beiden Jahren jüngere Beamtinnen und Beamte eingestellt wurden. Fakt ist aber, dass gerade in den nächsten 5 Jahren viele Beamte unserer KPB in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Hier interessiert uns schon, wie im Rahmen der mittelfristigen Personalplanung diese Defizite aufgefangen werden sollen. Hinzu kommt der Fakt, dass im Kreise Euskirchen auf einen Polizeibeamten 726 Bürgerinnen und Bürger kommen. Dieses Verhältnis ist nicht akzeptabel und sollte schnellsten geändert werden!“ führt Hans-Erhard Schneider aus.

In diesem Zusammenhang wird sich die Projektgruppe erneut an unseren Landtagsabgeordneten Klaus Voussem wenden, damit er die Gelegenheit nimmt, diesen Themenkomplex erneut in die parlamentarische Beratung des Landtags einzubringen.

 

 

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